Braucht man noch einen persönlichen Finanzberater?

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Schon seit Jahren wird der Markt der Finanzdienstleistungen laut den Nau News immer weiter digitalisiert. Schon lange kann man Versicherungen online abschließen und auch Portfolios kann der Computer selbst automatisiert verwalten.

In vielen Bereichen der Arbeitswelt hat die Digitalisierung bereits stattgefunden und nimmt immer mehr überhand. Berufsprofile und Aufgabenbereiche verändern sich rasant. Bis 2022 sollen 54 Prozent der Beschäftigten weltweit einen Umschulungs- und Weiterbildungsbedarf haben, so der aktuell “Job Report” des World Economic Forums. Diese Entwicklung macht auch vor der Finanzbranche keinen halt und nenne sich in der Branche speziell Fintech ( Finanztechnologie). Der Begriff bezeichnet vor allem automatisierte Prozesse bei Banken, Finanzdienstleistern oder Vermögensberatern. Heutzutage ist es leicht einen Kredit in wenigen Minuten online abzuwickeln, ohne dass ein Bankberater dazwischen geschaltet werden müsste. Aufgrund der Tatsache, dass sich Geldgeschäfte so schnell erledigen lassen, wurde die Fintech Branche bislang auch sehr stark finanziert. Laut Accenture sollen bereits rund 100 Milliarden US-Dollar als Investitionen in die Branche geflossen sein.

Was macht ein Vermögensverwalter heutzutage?

Hat man sich früher für Anlagegeschäfte noch von einem Vermögensverwalter beraten lassen, so lassen sich heutzutage schon heutzutage solche Geschäfte mit Hilfe von einem sogenannten Robo Advisor online abwickeln. Ein Algorithmus errechnet durch die Angaben des Kunden die beste Anlagestrategie und gibt eine Empfehlung heraus. Der Kunde muss nur noch die Anlage bestätigen und schon ist das Geschäft erledigt. Es werden aber weiter Menschen mit den Fähigkeiten von einem Vermögensverwalter benötigt, etwa um den Kunden zu erklären, was genau ein Robo Advisor macht und jemand der die Daten analysiert. Zu dem werden auch immer Menschen benötigt, die den Menschen mit Rat und Tat bei den Hotlines zur Seite stehen. Vermögensverwalter heutzutage müssen deutlich mehr Akquise und Marketing betreiben um Kunden für sich zu gewinnen.

Quelle: News