Was die Verbraucherzentrale zu Tattoos sagt

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Die Verbraucherzentralen als Hüterin des Wettbewerbs und der Verbraucherinteressen haben nichts gegen Tattoos, weisen aber darauf hin, dass man – wie überall im Leben – auf Qualität achten soll. Aus Sicht der Verbraucherzentralen sind folgende Dinge beim Tätowieren und dem Anbringen eines Tattoos von entscheidender Bedeutung:

Hygiene beim Tätowieren ist wichtig

Schon der erste Eindruck in einem Tätowierstudio vermittelt einen Eindruck von Hygiene. Legt man dort auf Sauberkeit wert und ist in Hygiene geschult, dann sind die Risiken gering. Wer sich jedoch irgendwo in einer unsauberen Hinterhof-Klitsche tätowieren lässt, läuft Gefahr, sich dort HIV- oder Hepatitis-Infektionen zu holen. Ein guter Tätowierer wird immer Einmalhandschuhe bei der Arbeit tragen und unter hygienisch einwandfreien Verhältnissen arbeiten. Saubere Studios wie https://www.tattoosnakeskin.de/tattoostudio-frankfurt/ erkennt man meist schon beim Betreten als solche.

Zugelassene Farben sind wichtig

In einem guten Tätowierstudio wird man mit zugelassenen Tätowierfarben arbeiten. Die Inhaltsstoffe sind auf den Verpackungen deklariert und ein Hersteller oder Importeur ist erkennbar. Bei Schwarzmarkt-Billigware sind Inhaltsstoffe oftmals gar nicht gekennzeichnet oder falsch deklariert.

Seriöse Tattoo-Studios stechen keine Risikogruppen

Wer erkennbar schwer erkrankt ist, z.B. Grippe hat, wird von einem seriösen Tattoo-Studio kein Tattoo erhalten, ebenso wenig Schwangere oder Patienten mit Allergien auf die Farbstoffe oder Menschen mit Blutgerinnungsstörungen. Ein seriöser Tätowierer fragt all dies vorher ab.

Gute Studios benutzen keine krebserregende Farben

Manche am Markt erhältlichen Farben, z.B. schwarze Tinten enthalten den Rußfarbstoff „Carbon Black“, der häufig mit krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet ist. Gute Studios benutzen solche Farbstoffe nicht, sondern nutzen Farbstoffe, die nicht im Verdacht stehen, Krebs zu erregen.

Gute Studios geben schriftliche Hinweise heraus

Gute Tattoo-Studios geben schriftliche Hinweise z.B. zur Pflege, aber auch zu Risiken an den Kunden weiter. Z.B. zu möglichen Komplikationen oder Allergien. Meist unterschreibt man auch eine Einverständniserklärung.

Die richtige Studioauswahl ist wichtig

Viel wichtiger als das Motiv ist die richtige Auswahl eines geeigneten Tattoo-Studios. Wählt man das richtige Tattoo-Studio, in dem Profis arbeiten, die ihr Handwerkszeug verstehen, wird man dort auch nach den neuesten Erkenntnissen arbeiten und Tattoos so stechen, dass keine größeren gesundheitlichen Gefahren davon ausgehen. Wer jedoch irgendwo im Urlaub an einem mobilen Stand im Dunkeln ein Tattoo stechen lässt, muss sich nicht wundern, wenn es hinterher zu Entzündungen kommt.